Amilcar CGS

Der Hingucker

AMILCAR war ein kleiner französischer Automobilbauer, der zwischen 1921 und 1939 vor allem renntaugliche Kleinwagen herstellte, die zuweilen scherzhaft auch „Arme-Leute-Bugatti“ genannt wurden. Amilcars erreichten bei zahlreichen namhaften Motorsportereignissen wie dem 24-Stunden-Rennen von Le Mans, der Mille Miglia oder der Rallye Monte Carlo respektable Ergebnisse. Das Nachfolgemodell CGSS gehört deshalb heute noch zu den Fahrzeugen, die bei der Mille Miglia zugelassen sind.

Dieser Amilcar CGS ist kein Museumsstück. Er hatte ein "bewegtes Leben", was man ihm durchaus ansieht - was zugleich aber auch seinen Charme ausmacht.

Er war einst nach Gran Canaria ausgeliefert worden (Nr. 1985 aller jemals auf Gran Canaria zugelassenen Fahrzeuge, historisches Kennzeichen noch am Fahrzeug vorhanden) und war dort bis in die 90er Jahre zugelassen. Die Besitzer waren Mitglieder verschiedener spanischer Automobilclubs und für sie stand wohl immer die Freude am Fahren - möglicherweise auch die Freude am Rennsport im Vordergrund. In Laufe der Zeit wurden deshalb am Fahrzeug verschiedene technische Veränderungen vorgenommen, die der Verbesserung von Handhabung, Zuverlässigkeit und Verkehrsicherheit dienten, wie z.B. der Einbau hydraulischer Bremsen oder der Austausch des Original-Motors (vermutlich in den 60er oder 70er Jahren) durch einen Motor eines Morris Minor 1000 (1.100 ccm, ca. 45 PS).

Dieser Amilcar CGS ist ein Fahrzeug, das trotz seines frühen Baujahrs gut fahrbar ist. Dazu ist er der absolute Hingucker bei jedem Oldtimer-Event.

Preis auf Anfrage

Baujahr 1926
Typ Amilcar CGS Roadster
Leistung 45 PS
Hubraum 1100 ccm
Farbe rot
Innenausstattung in Längsrichtung leicht versetzte braune Ledersitze, historische Messing-Armaturen, historisches Kennzeichen
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